PRESSEMITTEILUNG: Anwältin baut KI, die ihren eigenen Job übernimmt – Anwältin baut KI, die ihren eigenen Job übernimmt: HeyMagda prüft Freelancer-Verträge in einer Minute auf Scheinselbständigkeit un
Während die Deutsche Rentenversicherung mit ihrem KI-System KIRA Betriebsprüfungen automatisiert, bringt die Juristin Magdalena Seiler eine spezialisierte KI auf den Markt, mit der Unternehmen ihre Werk- und Dienstverträge selbst schnell und kostengünstig prüfen und korrigieren können.
Walldorf, 2. September 2026 – Die dealdraft GmbH hat heute HeyMagda (heymagda.ai) gestartet, eine spezialisierte KI-Software zur Prüfung und Korrektur von Werk- und Dienstverträgen mit Freelancern. Die Software erkennt Vertragsmängel, aus denen in einer Betriebsprüfung eine Scheinselbständigkeit abgeleitet werden kann, und erstellt automatisch eine Ergänzungsvereinbarung, mit der die gefundenen Mängel beseitigt werden können. Entwickelt wurde HeyMagda von der Rechtsanwältin Magdalena Seiler – mit dem erklärten Ziel, ihre eigene bisherige Arbeit zu automatisieren.
Neue Ausgangslage: Die Rentenversicherung prüft mit KI
Hintergrund des Launches ist eine veränderte Prüfpraxis: Die Deutsche Rentenversicherung setzt mit dem System KIRA inzwischen selbst Künstliche Intelligenz ein, um in Betriebsprüfungen große Datenmengen automatisiert zu analysieren und systematisch Hinweise auf Scheinselbständigkeit zu finden. Wird ein Freelancer-Vertrag dabei als Beschäftigungsverhältnis reklassifiziert, gilt die Zusammenarbeit rückwirkend als Anstellung. Die Folgen: Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen und Lohnsteuern – je nach Fall im mittleren fünf- bis sechsstelligen Bereich pro Person –, mögliche Bußgelder und eine persönliche Haftung der Geschäftsführung.
„Die Zeit, in der Unternehmen darauf hoffen konnten, dass ein Prüfer nur Stichproben zieht, ist vorbei“, sagt Magdalena Seiler, Gründerin der dealdraft GmbH. „Wenn die Rentenversicherung mit KI prüft, muss ich als Unternehmen davon ausgehen, dass jeder einzelne Vertrag angeschaut werden kann. Konsequenterweise sollte dann auch jeder einzelne Vertrag vorab geprüft und korrigiert sein – und genau das ist manuell weder zeitlich noch wirtschaftlich leistbar.“
„Die Zeit, in der Unternehmen darauf hoffen konnten, dass ein Prüfer nur Stichproben zieht, ist vorbei“, sagt Magdalena Seiler, Gründerin der dealdraft GmbH. „Wenn die Rentenversicherung mit KI prüft, muss ich als Unternehmen davon ausgehen, dass jeder einzelne Vertrag angeschaut werden kann. Konsequenterweise sollte dann auch jeder einzelne Vertrag vorab geprüft und korrigiert sein – und genau das ist manuell weder zeitlich noch wirtschaftlich leistbar.“
Zehn Jahre Prüferfahrung in ein Playbook übersetzt
Rechtsanwältin Seiler hat über zehn Jahre in Rechtsabteilungen großer Personaldienstleister gearbeitet und dort mit ihrem Team mehrere hundert Werk- und Dienstverträge pro Monat manuell auf Scheinselbständigkeitsrisiken geprüft. Zahlreiche Versuche mit allgemeinen KI-Chatbots verliefen aus ihrer Sicht ernüchternd: Die Prüfergebnisse waren nicht konstant belastbar und viel zu oft falsch.
Anfang 2026 entschied sie sich für einen anderen Weg: Sie überführte ihr gesamtes Prüfwissen in ein strukturiertes, KI-taugliches Playbook und schränkte die KI darauf ein, ausschließlich mit diesem kuratierten Wissen zu arbeiten, statt bei jeder Prüfung frei zu generieren. In strukturierten Tests mit mehreren hundert Verträgen wurde das Playbook über Monate weiter verfeinert.
Anfang 2026 entschied sie sich für einen anderen Weg: Sie überführte ihr gesamtes Prüfwissen in ein strukturiertes, KI-taugliches Playbook und schränkte die KI darauf ein, ausschließlich mit diesem kuratierten Wissen zu arbeiten, statt bei jeder Prüfung frei zu generieren. In strukturierten Tests mit mehreren hundert Verträgen wurde das Playbook über Monate weiter verfeinert.
„Ich habe bewusst eine Software gebaut, die mich selbst überflüssig macht. Richtig konzipiert und ausgiebig getestet, prüft eine spezialisierte KI Verträge schneller und konsistenter als jeder Anwalt – zu einem Bruchteil der Kosten. Das ist der Anfang einer grundlegenden Veränderung des Rechtsdienstleistungsmarkts – und ich wollte von Beginn an auf der Seite stehen, die diese Veränderung gestaltet, anstatt von ihr verdrängt zu werden.“
So funktioniert HeyMagda
Nachdem ein Nutzer einen Vertrag in HeyMagda hochgeladen hat, analysiert die Software diesen anhand des anwaltlich kuratierten Playbooks und liefert nach einer Minute einen übersichtlichen und für Laien verständlichen Bericht nicht-konformen fehlenden Regelungen. Mit einem Klick kann ein Nutzer dann eine unterschriftsreife Ergänzungsvereinbarung als Word-Dokument erstellen, welche die identifizierten Mängel beseitigt – ohne dass der Originalvertrag überarbeitet werden muss. Juristisches Fachwissen ist für die Nutzung nicht erforderlich.
Zielgruppen sind Unternehmen, die direkt Freelancer beauftragen, sowie Personaldienstleister, IT-, Beratungs- und Engineering-Unternehmen, die zwischen Einsatzunternehmen und Freelancern stehen. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Deutschland und Europa. Neben der Public Cloud stehen auch eine Managed Private Cloud sowie eine On-Premises-Betrieb zur Verfügung. HeyMagda lässt sich zudem über eine API in Systeme wie CRM-, VMS-, ERP- oder Dokumentenmanagement-Lösungen integrieren, die Verträge dann direkt zur Prüfung an HeyMagda übergeben und die Prüfergebnisse samt Ergänzungsvereinbarung zurückerhalten können.
Zielgruppen sind Unternehmen, die direkt Freelancer beauftragen, sowie Personaldienstleister, IT-, Beratungs- und Engineering-Unternehmen, die zwischen Einsatzunternehmen und Freelancern stehen. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Servern in Deutschland und Europa. Neben der Public Cloud stehen auch eine Managed Private Cloud sowie eine On-Premises-Betrieb zur Verfügung. HeyMagda lässt sich zudem über eine API in Systeme wie CRM-, VMS-, ERP- oder Dokumentenmanagement-Lösungen integrieren, die Verträge dann direkt zur Prüfung an HeyMagda übergeben und die Prüfergebnisse samt Ergänzungsvereinbarung zurückerhalten können.
Ausblick: Weitere Vertragsarten geplant
HeyMagda wird schrittweise auf weitere Dokumenttypen ausgeweitet, darunter Freelancer-Rechnungen, Arbeitnehmerüberlassungsverträge, Datenschutz- und Geheimhaltungsvereinbarungen – perspektivisch auch Lösungen für Privatpersonen, etwa zur Prüfung von Arbeitsverträgen.
Über HeyMagda
HeyMagda ist eine spezialisierte KI-Software der dealdraft GmbH zur automatisierten Prüfung und Korrektur von Werk- und Dienstverträgen auf Scheinselbständigkeitsrisiken. Die Software analysiert Verträge anhand eines anwaltlich kuratierten Playbooks, erstellt einen Prüfbericht und generiert auf Knopfdruck eine unterschriftsreife Ergänzungsvereinbarung zur Mängelbeseitigung. HeyMagda wurde von der Rechtsanwältin Magdalena Seiler entwickelt, die zuvor über zehn Jahre in Rechtsabteilungen großer Personaldienstleister tätig war. HeyMagda ist keine Rechtsberatung im Einzelfall, sondern ein softwaregestütztes Prüf- und Dokumentenwerkzeug. Weitere Informationen: https://heymagda.ai
Über die dealdraft GmbH
Die dealdraft GmbH mit Sitz in Walldorf wurde 2026 gegründet und entwickelt und vertreibt spezialisierte KI-Lösungen zur Prüfung von Verträgen und zur Generierung von Ergänzungsvereinbarungen, welche die Mängel beseitigen.
Pressekontakt
Magdalena Seiler
dealdraft GmbH
Altrottstraße 31, 69190 Walldorf
Telefon: +49 (0)151 523 604 77
E-Mail: presse@heymagda.ai
Web: https://heymagda.ai
Bildmaterial: Pressefotos von Magdalena Seiler, Logo und Produkt-Screenshots stehen hier zum Download bereit. Abdruck honorarfrei bei Nennung der Quelle.
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Telefon: +49 (0)151 523 604 77
E-Mail: presse@heymagda.ai
Web: https://heymagda.ai
Bildmaterial: Pressefotos von Magdalena Seiler, Logo und Produkt-Screenshots stehen hier zum Download bereit. Abdruck honorarfrei bei Nennung der Quelle.
01.09.2026